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Schweizer Weine

Vom mineralischen Fendant über samtige Pinot Noir bis zu Walliser Raritäten wie Cornalin zeigen Schweizer Weine ihre ganze Vielfalt. Ein kleiner Rebgarten mit grossem Charakter. Auf diesem kleinen Fleck drängt sich eine erstaunliche Vielfalt. Verschiedene Kantone, Dutzende Rebsorten und für jeden Anlass ein eigener Stil. Die Schweizer Weine in unserem Sortiment machen genau diese Bandbreite greifbar.

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Die Schweiz als Weinregion im Überblick

Der Schweizer Weinbau verteilt sich auf Grossregionen, die geografisch kaum unterschiedlicher sein könnten. Auf engem Raum treffen alpine Steillagen, milde Seeufer und die fast mediterrane Wärme des Südens aufeinander. Diese Kleinräumigkeit erklärt, warum eine so überschaubare Rebfläche derart viele Weinstile hervorbringt. 

Nördlich der Alpen reichen die Reben bis auf rund 600 Meter, südlich davon bis etwa 700 Meter. Den Höhenrekord hält Visperterminen im Wallis. Der höchstgelegene Rebberg Europas klettert dort auf über 1'000 Meter, geprägt von Föhn, viel Sonne und kargem Terroir. 

Die Herkunft ist bei Schweizer Wein streng geregelt. Das Kürzel AOC steht für ein kantonales Herkunfts- und Kontrollsystem, das Rebsorte, Gebiet und Ausbau festlegt, ähnlich wie die Appellationen in Frankreich.

Ein Blick auf die fünf wichtigsten Anbaukantone zeigt die Bandbreite.

Kanton/Anbauregion Typische Rebsorte(n) & Stilprägung
Wallis der grösste Weinkanton, bietet an sonnenverwöhnten Steillagen vor allem Chasselas als Fendant, dazu Dôle und die rote Spezialität Cornalin
Waadt an den Terrassen der La Côte, lebt fast ganz vom Chasselas
Tessin die Sonnenstube der Schweiz, hat sich dem Merlot verschrieben
Graubünden auf der Bündner Herrschaft feine Pinot Noir, hier Blauburgunder genannt
Zürich Müller-Thurgau und der rassige Räuschling prägen das Bild

Die wichtigsten Schweizer Rebsorten

Obwohl in der Schweiz über 35 verschiedene Rebsorten wachsen, decken fünf davon rund 90 Prozent der Rebfläche ab. Im Folgenden lernen Sie die fünf wichtigsten Sorten kennen:

  • Chasselas, auch Gutedel oder im Wallis Fendant genannt, ist der weisse Klassiker: mild, mineralisch und der typische Begleiter zum Käse.
  • Müller-Thurgau, in der Deutschschweiz als Riesling x Sylvaner bekannt, ergibt leichte, blumige Weissweine.
  • Pinot Noir, hier oft Blauburgunder, ist die wichtigste rote Sorte und liefert feingliedrige, samtige Rotweine.
  • Gamay-Weine geben sich fruchtig und unkompliziert und stecken zusammen mit Pinot Noir in der Walliser Dôle.
  • Merlot schliesslich dominiert das Tessin und reicht vom leichten Weisswein bis zum kräftigen Barrique.

Spannend wird es jenseits dieser Hauptsorten. Das Wallis pflegt Raritäten, die es fast nirgends sonst gibt: den würzigen Cornalin, den kräftigen Humagne Rouge, die aromatische Petite Arvine und den kernigen Heida aus den höchsten Lagen. Auch der Johannisberg, im Wallis nichts anderes als Sylvaner, gehört zu diesen regionalen Eigenheiten der Weinsorten aus der Schweiz.

Bekannte Hauptsorten und Walliser Raritäten

Ob die bekannte Hauptsorte oder die Rarität besser passt, entscheidet der Anlass. Für die grosse Genussrunde, bei der alle mittrinken, sind die bekannten Schweizer Weine die sichere Wahl: die Chasselas-Weine zum Apéro oder ein Pinot Noir zum Fleisch treffen fast jeden Geschmack. Für alle, die Neues suchen oder Gäste überraschen möchten, empfehlen sich die Walliser Spezialitäten Cornalin oder Petite Arvine.

Schweizer Weine im SCHULER-Sortiment

Das Schweizer Sortiment bei SCHULER hat seinen Schwerpunkt im Wallis und versammelt einige der bekanntesten und besten Schweizer Weine, deckt daneben aber die ganze Bandbreite ab.

Die Basis bilden zwei Weine des Walliser Weinguts Gilliard: der Gilliard Les Murettes, ein frischer Fendant AOC Valais, und der Gilliard Dôle des Monts, die klassische Wallis-Assemblage aus Pinot Noir und Gamay. Von Chevaliers stammen der Lux Vina Cornalin Neyrun, ein sortenreiner Cornalin AOC Valais, sowie der Pinot Noir Clos de Pachje. Aus der Waadt steht der einfache Tafelwein de wissi Eidgenoss für den unkomplizierten Alltag bereit. 

Die Auswahl endet nicht bei Stillweinen. Vom Rosé Oeil de Perdrix über Schaumwein und Süsswein bis zum Orangewein deckt das Sortiment auch die Nischen ab.

Mit dem Weingut Gilliard verbindet SCHULER eine lange Geschichte. 2006 hat sich SCHULER am Walliser Haus beteiligt und später die Mehrheit übernommen. Gilliard bewirtschaftet heute über 60 Hektar und gewinnt mit seinen Weinen immer wieder begehrte Auszeichnungen.

Schweizer Weine:
Passende Speisen und die richtige Trinktemperatur

Welcher Schweizer Wein zu welchem Gericht passt, lässt sich an der Rebsorte ablesen.

Rebsorte/Stil Aromen Passende Gerichte
Chasselas oder Fendant mineralisch und dezent Käsefondue, Raclette, Fisch und Apéro
Pinot Noir und Dôle fruchtig und samtig Geflügel oder eine gemischte Fleischplatte
Walliser Cornalin und Humagne Rouge kräftig, würzig Wild und reifem Weichkäse
Merlot aus dem Tessin rund, weich Pasta und gegrilltem Fleisch

Die richtige Trinktemperatur entscheidet mit. Frische Weissweine wie Fendant zeigen sich bei rund 8 bis 10 Grad am besten, während kräftige Rotweine und im Barrique gereifte Tropfen erst bei 16 bis 18 Grad ihr Aroma öffnen. Als Richtwert gilt: je kräftiger der Wein, desto wärmer serviert. 

Drei Faustregeln helfen bei der schnellen Wahl: Zum Käsefondue passt der Fendant, zum Wild ein Humagne Rouge oder Cornalin, und für den Apéro empfiehlt sich der Rosé Oeil de Perdrix.

Häufige Fragen zu Schweizer Weinen

Was sind typische Schweizer Weine?

Als typischster Schweizer Wein gilt der Chasselas, das weisse Wahrzeichen des Landes. Auf der roten Seite übernimmt die Dôle diese Rolle, die Walliser Assemblage rund um den Pinot Noir. Beide zusammen bilden das Herz der Schweizer Weintradition.

Warum sind Schweizer Weine vergleichsweise teuer?

Schweizer Weine sind vor allem deshalb teurer, weil der Weinbau in den Steillagen viel Handarbeit verlangt. Maschinen kommen an den steilen Hängen kaum zum Einsatz, jede Traube wird oft von Hand gelesen. Dazu kommen kleine Parzellen und geringe Erntemengen, die kaum Spielraum für günstige Massenproduktion lassen. Der Preis spiegelt also den Aufwand hinter jeder Flasche, nicht bloss den Namen auf dem Etikett.

Wie lange sind Schweizer Weissweine wie Fendant haltbar?

Frische Weissweine wie Fendant trinkt man am besten jung, in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Ernte. Dann sind Frische und feine Mineralität am ausgeprägtesten. Anders liegt der Fall bei kräftigen, im Barrique gereiften Rotweinen wie Cornalin oder Humagne Rouge, die einige Jahre Lagerung vertragen und dabei gewinnen. Auch Süssweine halten sich lange und entwickeln mit der Zeit zusätzliche Aromen.

Jetzt Schweizer Weine bei SCHULER entdecken

Ein kleiner Rebgarten, eine grosse Vielfalt: Schweizer Weine belohnen jeden, der sich auf ihre Herkunft einlässt. Vom mineralischen Fendant über den samtigen Pinot Noir bis zur Walliser Rarität findet sich zu jeder Gelegenheit der passende Tropfen. Entdecken Sie das sorgfältig ausgewählte Schweizer Sortiment bei SCHULER und lassen Sie sich Ihren Wein aus der Schweiz bequem direkt nach Hause liefern.

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